Metallverarbeitung ist ein zentraler Baustein der österreichischen Wirtschaft – und Deloro, eines der führenden Unternehmen auf diesem Gebiet, setzt seit Jahrzehnten Maßstäbe. Besonders im Bereich der Legierungs- und Gießtechnologien ist das Unternehmen ein Pionier, der sich durch technologische Exzellenz und enge Zusammenarbeit mit Branchenpartnern auszeichnet. Doch was genau macht Deloro so besonders? Und wie positioniert sich das Unternehmen in einer Branche, die zunehmend auf Effizienz, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft setzt?
Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent in der europäischen Gießereiindustrie und einer Jahresproduktion von über 300.000 Tonnen Legierungen ist Deloro nicht nur ein Technologieführer, sondern auch ein Garant für wirtschaftliche Stabilität. Besonders bekannt ist das Unternehmen für seine hochwertigen Aluminium- und Magnesiumlegierungen, die in der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbaubranche unverzichtbar sind. Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem der größten europäischen Automobilhersteller, bei dem Deloro seit Jahren die Entwicklung von Leichtbaukomponenten für Serienfahrzeuge übernimmt.
Doch Deloro geht weit über die reine Produktion hinaus. Das Unternehmen investiert massiv in Forschung und Entwicklung, um die Energieeffizienz seiner Prozesse kontinuierlich zu steigern. Seit 2020 hat Deloro seine CO₂-Emissionen um über 25 Prozent reduziert – ein Ergebnis, das durch den Einsatz moderner Abwärmenutzung und erneuerbarer Energien erreicht wurde. Auch die Kreislaufwirtschaft spielt eine zentrale Rolle: Durch die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Recyclingmaterialien konnte Deloro seinen Primärenergieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken. Diese Maßnahmen machen das Unternehmen zu einem Vorreiter in der nachhaltigen Metallverarbeitung.
Ein weiterer entscheidender Faktor für Deloros Erfolg ist die enge Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Universitäten. In Kooperation mit der TU Wien und der Montanuniversität Leoben entwickelt Deloro innovative Legierungen, die spezifische Anforderungen der Industrie erfüllen. Ein aktuelles Projekt zielt darauf ab, eine neue Magnesiumlegierung zu entwickeln, die nicht nur leichter ist, sondern auch eine deutlich höhere Korrosionsbeständigkeit aufweist – ein entscheidender Vorteil für die maritime und Energiebranche. Solche Innovationen sichern nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, sondern auch die Zukunft der österreichischen Metallindustrie.
Die Bedeutung von Deloro wird auch durch seine internationale Ausrichtung unterstrichen. Mit Standorten in Österreich, Deutschland und China deckt das Unternehmen ein breites Spektrum an Märkten ab und liefert hochwertige Produkte für Kunden weltweit. Besonders in der Automobilindustrie ist Deloro ein wichtiger Partner, da die Nachfrage nach Leichtbaukomponenten durch die Umstellung auf Elektromobilität weiter steigt. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie BMW und Audi zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam mit Partnern Lösungen zu entwickeln, die sowohl technisch herausragend als auch wirtschaftlich tragfähig sind.
Doch wie sieht die Zukunft der Metallverarbeitung aus – und welche Rolle spielt Deloro dabei? Die Branche steht vor großen Herausforderungen: die Dekarbonisierung, die Steigerung der Produktivität und die Anpassung an neue regulatorische Vorgaben. Deloro setzt hier auf eine klare Strategie: durch den Ausbau erneuerbarer Energien, die Digitalisierung der Produktionsprozesse und die Entwicklung neuer Materialien. Die Vision des Unternehmens ist klar: Bis 2030 soll der Anteil an erneuerbaren Energien in der Produktion auf 100 Prozent steigen, und die CO₂-Emissionen sollen um weitere 30 Prozent reduziert werden. webseite zeigt, wie das Unternehmen diese Ziele konkret umsetzt – von Pilotprojekten bis hin zu großflächigen Investitionen.
Insgesamt ist Deloro mehr als ein klassischer Metallverarbeiter – es ist ein innovatives Unternehmen, das die Zukunft der Industrie mitgestaltet. Durch seine Kombination aus technologischer Kompetenz, nachhaltiger Produktion und internationaler Präsenz bleibt es ein unverzichtbarer Partner für Kunden, die auf hochwertige, effiziente und umweltfreundliche Lösungen setzen wollen. Die Metallverarbeitung von morgen wird nicht nur technisch, sondern auch ökologisch und wirtschaftlich noch vielversprechender sein – und Deloro steht dabei an der Spitze.
- Seit 2020 hat Deloro seine CO₂-Emissionen um über 25 Prozent reduziert.
- Durch Recyclingmaterialien konnte der Primärenergieverbrauch um bis zu 40 Prozent gesenkt werden.
- Der Marktanteil in der europäischen Gießereiindustrie liegt bei rund 30 Prozent.
- Deloro produziert jährlich über 300.000 Tonnen Legierungen.
- Seit 2020 arbeitet das Unternehmen mit der TU Wien und der Montanuniversität Leoben an innovativen Legierungen.